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Ägyptens Geschichte

Die Geschichte Ägyptens

5000 JAHRE GESCHICHTE

Die pharaonische Geschichte Ägyptens beginnt mit der 1. Dynastie um 3032 v. Chr. Die alten Ägypter verzeichneten Pharao Menes als ihren ersten Herrsche

Der ägyptische Name lautete Kemet und bedeutet „schwarzes Land“. Kemet bezeichnet das Delta des Nils und geht auf den schwarzen Schlamm zurück, der nach der jährlichenNilschwemme zurückblieb und eine fruchtbare Ernte garantierte. Ungefähr 3000 Jahre lang ist die Geschichte Ägyptens. Ihr Ende läutete die Herrschaft der griechischen Könige 332 v. Chr. ein. Die berühmte Griechin Kleopatra VII. (51 – 30 v. Chr.) war die letzte Königin auf dem Pharaonenthron. Von da an war Ägypten nur noch eine römische Provinz.

Die pharaonische Geschichte Ägyptens wird in vier große Zeitepochen unterteilt:

  • das Alte Reich (die Zeit der großen Pyramiden)
  • das Mittlere Reich (Blütezeit der Kunst und Literatur)
  • das Neue Reich (die Zeit der großen Baumeister)
  • die Spätzeit (Perser regieren über Ägypten)
  • Das Alte Reich (2686-2181)
    Das Alte Reich ist charakterisiert durch die “Erfindung” der Pyramiden und wird auch als das “Pyramidenzeitalter” betitelt. König Djoser mit dem die 3. Dynastie beginnt, ließ eineStufenpyramide bauen, was einen regelrechten Boom auslöste. Die Herrscher dieser Dynastie stammten aus Memphis und verfügten bereits über eine perfekt funktionierende Verwaltung des Reiches. Die nachfolgenden Pharaonen perfektionierten die Kunst des  Während Snofru der Begründer der 4. Dynastie noch an der Technik feilte, erbauten seine Nachfahren mir diesem Wissen bei Gizeh die 3 großen Pyramiden: Cheopspyramide, Chefrenpyramide und Mykerinospyramide. Auch die Pharaonen der 5. Dynastie folgten dem Bautrend, allerdings handelte es sich hierbei weniger um Pyramiden als um Sonnenheiligtümer, da inzwischen der Gott Atum in die Mitte des religiösen Denkens gerutscht war.
  • Zu dieser Zeit kämpfte der Pharao mit den immer mächtiger werdenden hohen Beamten, die immer mehr Macht an sich rissen. Gegen Ende der 5. Dynastie trat die Verehrung des TotengottesOsirisin den Vordergrund.

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  • Das Mittlere Reich
    Mentuhotep ist der 1. Pharao dieses neuen Zeitalters. Seine Hauptstadt lag in Theben. Er führte das Reich wieder zusammen, eine neue Blütezeit konnte beginnen. Zum Beginn dieses Reiches jedoch plünderten die ersten Grabräuber die Totengräber und machten selbst vor den Pyramiden nicht halt. Die Nubier versuchten vom Süden her in das Land einzudringen, wurden jedoch zurückgedrängt. Im Norden griffen die Libyer erfolglos an und der ständigen Einwanderung asiatischer Nomaden wurde ein Ende gesetzt. Allmählich fasste das Volk wieder Vertrauen zu seinem Pharao.
  • Die weiterenPharaonen kümmerten sich hauptsächlich um die Wiederherstellung der Handelsbeziehungen und schickten Expeditionen aus. Besonders eng war der Kontakt zu Byblos. Der bis zur 11. Dynastie recht unbekannte Gott Amun wird unter Amenemhet I. zum Hauptgott erklärt. Unter Sesostris’ I., dem damaligen Kronprinzen, gab es wieder eine Zeit des inneren Friedens, das Baufieber erwachte erneut. Auch die folgenden Pharaonen hielten das Land unter Kontrolle und führten es zu erneutem Glanz. Erst mit dem Tod Amenemehts III. endete dieses Reich. Genau Angaben über den Untergang fehlen jedoch bis heute.
  • Das Neue Reich
    Das Neue Reich umfaßt eine Zeitspanne von 500 Jahren und gilt als Höhepunkt der ägyptischen Geschichte. Viele der damals erbauten Tempel und Statuen sind bis heute erhalten geblieben, so dass wir einen recht guten Einblick in diese glanzvolle Epoche haben.
  • 1526 v. Chr. stieg Amenophis I auf den Thron. Er übernahm ein gefestigtes, geeintes Staatswesen mit gesicherten Grenzen im Norden und Süden. Da das Problem der Grabräuberei auch zu dieser Zeit bekannt war, gab man diePyramide als Grabform auf und baute seine Grabstätten lieber auf dem Westufer Thebens tief in die Felsen hinein. Thutmosis I. konnte die Grenze im Süden des Landes weiter ausbauen, wodurch ein verstärkter Import von Negersklaven einsetzte. Hatschepsut, die wohl bekannteste Pharaonin übernahm den Thron. Zu ihren glanzvollsten Taten zählt die Expedition ins Weihrauchland Punt, von wo sie Ebenholz, Elfenbein, Pfeffer und Terebinthenharz, aber auch Gold, Leopardenfelle, Affen, Geparden und Windhunde mitbrachte. Nach ihrem Tod kam Thutmosis III. an die Macht. Er brach mit einem Heer Richtung Palästina auf, da sich hier neue Unruhen ankündigten und besiegte diese rasch. Thutmosis konnte die Landesgrenzen bis über den Euphrat ausbauen, so dass die Vorrangstellung Ägyptens von den Nachbarstaaten anerkannt werden musste. Auch im Süden konnte er die Staatsgrenze bis zum 4. Katarakt verschieben. Auch die folgenden Pharaonen konnten in einem friedlichen Ägypten regieren. Es herrscht auch zu dieser Zeit eine rege Bauleidenschaft, die uns heute von den Taten der Pharaonen
  • Kaum verständlich erscheint der Sinneswandel eines Pharaos der 18. Dynastie: Amenophis IV oderEchnaton, wie er sich später nannte. Er war besessen von der Idee, dass Aton, die Sonnenscheibe, der einzige Gott sei und die alleinige Verehrung verdiente. Echnaton revolutionierten auch den traditionellen Stil der ägyptischen Kunst. Waren die Statuen der vorherigen Pharaonen von strahlender Schönheit gekennzeichnet, so war von nun an ein schonungslos realistischer Stil unverkennbar. Es ist verwundernswert, dass ausgerechnet das Porträt seiner Frau Nofretete heutzutage das Idealportät einer ägyptischen Frau ist. Nach dem Tode Echnatons gelangte ein Kind auf den Thron, dessen Namen nur allzu bekannt ist: Tut-ench-Amun. Er setzte die alten Götter wieder ein und sorgte dafür, dass die alten Sitten wieder auflebten und begann damit, die von Echnaton zerstörten Bauen zu restaurieren. Ihm ward jedoch nur ein kurzes Leben beschieden, denn mit 18 oder 19 Jahren wurde er durch einen Schlag mit der Keule auf den Hinterkopf ermordet.Sein Grab wurde koplett von den Forschern im Tal der Könige in Luxor gefunden,was man während der Nilkreuzfahrt
  • Ramses I. wurde zum Begründer der 19. Dynastie, wohl ehr zufällig durch seine Beziehungen zu Haremhab. Es folgte eine Blütezeit der ägyptischen Kunst unter Sethos I. Nach ihm gelangteRamses II, auch der Große genannt, an die Macht. Er regierte 67 Jahre und hinterließ mehr Denkmäler als jeder andere seiner Vorgänger.Am schönsten ist Abu simbel Tempel,den man faklutativ bei der Nilkreuzfahrt besichtigen kann Die Beziehung zu den Hethitern an der syrischen Grenze waren schwierig.